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Beginn der Fastenzeit

Beginn der Fastenzeit
Beginn der Fastenzeit
© C. Sauerborn-Meiwes

Rund um Aschermittwoch

Asche:

„Ein Häuflein Asche bleibt allein“ so heißt es in einer Geschichte im „Struwwelpeter“. Asche bleibt als Rest, wenn etwas verbrennt. Alles, was lebt, kann vom Feuer vernichtet werden. Zurück bleibt „ein Häuflein Asche“.

Mit ihr kann man nichts mehr anfangen, sie ist leblos und daher ein Zeichen des Todes und der Vergänglichkeit. Und doch kann durch die Asche hindurch neues Leben erblühen. Ein Beispiel bietet die Insel Lanzarote im Atlantik: Auf Feldern von Vulkanasche bauen die Bauerndort verschiedene Pflanzen an. Die Aschenfelder selbst sind völlig unfruchtbar. Ihre Nährstoffe ziehen die Pflanzen aus dem Boden unter der Asche.  Obwohl sie selbst „tot“ ist, kann auf der Asche etwas wachsen und leben. Früher wurden ganz schmutzige Töpfe mit Asche gereinigt. Asche ist auch ein Zeichen für Reinigung.

Kreuz:

Die Asche wird in Kreuzform auf die Stirn gezeichnet. Das Kreuz ist Zeichen für Jesus. Er hat alles durchkreuzt, alles Vergängliche, selbst den Tod. Am Kreuz beginnt das neue Leben. Das Kreuz ist Zeichen für den Tod und Zeichen für die Auferstehung.

Heike Rauscher 02/2006

Aschenkreuz: 

So, wie auf Lanzarote unter der Vulkanasche Lebenskraft verborgen ist, so verbirgt sich hinter dem Aschenkreuz eine Zeit der Umkehr zu neuem, blühendem Leben mit Jesus. Das Kreuz aus Asche mahnt uns an den Tod zu denken und es verheißt uns zugleich Auferstehung und Leben in Fülle.

Die Geschichte des Aschermittwochs

Mit dem Aschermittwoch beginnt die 40tägige Vorbereitungszeit auf Ostern. Im Gebet zur Aschensegnung wird dies deutlich ausgesprochen: „Hilf uns, die 40 Tage der Buße in rechter Gesinnung zu begehen, damit wir das heilige Osterfest mit geläutertem Herzen feiern!“ Seit dem 7. Jahrhundert etwa begann an diesem Tag die Bußzeit für die öffentlichen Büßer. Sie legten ein Bußgewand an, wurden mit Asche bestreut und aus der eucharistischen Gemeinschaft ausgeschlossen.

Einige Jahrhunderte später ging dieser Brauch immer mehr zurück. Die Asche wurde geweiht und in Form eines Kreuzes auf die Stirn der Gläubigen gezeichnet.

Dass die Asche aus den Palmzweigen hergestellt werden soll, die zur Palmprozession des vergangenen Palmsonntags getragen wurden, hat eine tiefe Bedeutung: Die Zweige des Jubels und des Triumphes werden verbrannt, sterben gleichsam, um so zum Zeichen des Kreuzes, des Todes und der Auferstehung zu werden.

Text in Anlehnung an „Feste und Festzeiten im Kirchenjahr“, Bisch. Ordinariat Eichstätt (Hrsg)

Wer mag, versucht sich am folgenden Text!

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