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Christi Himmelfahrt bis Fronleichnam

Christi Himmelfahrt bis Fronleichnam
Christi Himmelfahrt bis Fronleichnam
© C.Sauerborn-Meiwes

Ähnlich dem Adventskalender per mail vesende ich von Christi Himmelfahrt bis Fronleichnam Impulse per mail. Hier sind sie auch als podcast zu hören. Nicht täglich, aber zweimal die Woche. Wer die Impulse per mail erhalten möchte, melde sich bitte bei mir per mail.

Cornelia Sauerborn-Meiwes

Podcast zu Fronleichnam

© pixabay

Wir alle kennen den Geruch von frischem Brot! Egal, ob man eine Bäckerei betritt oder die Nase in eine Brötchentüte steckt: Es ist einfach ein ganz besonderer Duft!

Er macht Appetit auf das Brötchen, das Brot in all‘ seiner Vielfalt: sei es ein Weizen- oder Vollkornbrot, ein Roggen- oder Sesambrötchen. Ein frisches Brot kann man schwer links liegen lassen, es riecht einfach nach MEHR!! 

Und wer kennt nicht die Aussagen: „Mit Brot spielt man nicht!“ – „Brot wirft man nicht einfach weg.“?Brot war und ist noch immer gerade in Notzeiten das Grundnahrungsmittel. Auch wenn es schon Schimmel zeigte, wurde es in der Kriegszeit gegessen, wie mir meine Schwiegermutter erzählte.

Heute an Fronleichnam nun feiern wir Jesus Christus als unsere Mitte in der Gestalt des Brotes! Im Normalfall halten wir als Katholiken unsere Gottesdienste an diesem Tag draußen in der Natur oder auf öffentlichen Plätzen. Und tragen den Leib Jesu in der Gestalt des Brotes – der Hostie in einem Schaugefäß – der Monstranz durch Felder und Straßen. So wollen wir aufmerksam machen auf die Mitte unseres Glaubens, auf Jesus Christus eben, dessen Botschaft uns Auftrag und Ziel zugleich ist.

Am Abend vor seinem Tod feierte Jesus inmitten seiner Jünger das letzte Abendmahl. Verbunden mit dem Auftrag, dieses Liebes – und Dankesmahl immer und immer wieder zu feiern: das Brot zu segnen, zu brechen und mit den Vielen zu teilen.

Dieses Mahl zu feiern also ist für uns zum Zeichen geworden für die Welt:

Jesus selbst teilt sich aus, und verströmt Lebendigkeit, verschenkt seine Liebe, gibt für uns sein Leben.

In einem Lied heisst es: „Das Weizenkorn muss sterben, sonst bleibt es ja allein! Der eine lebt vom andern, für sich kann keiner sein.“ Haben wir das aber verstanden, können wir gar nicht anders als von Gottes Botschaft der Liebe zu erzählen und Zeugnis zu geben von Jesu Wort und Tat. Und das mit einer Freude und Begeisterung, dass man uns als Christen und Christinnen gut aushalten kann, gut leiden mag oder wie man auch sagt: gut RIECHEN kann. Und nach dem MEHR fragt.

Nachdem Jesus Christus in den Himmel aufgefahren war, die Jünger scheinbar für sich gelassen hatte, kam der Heilige Geist als Beistand im Zeichen von Feuerzungen auf sie hernieder. Fortan waren sie Feuer und Flamme für die Sache Jesu. Sie waren so überzeugend, dass sich noch am gleichen Tag Tausende von Menschen von ihnen taufen ließen. Mit dem Fronleichnamsfest heute nun machen wir deutlich, was Jesus schon an Gründonnerstag, am Abend vor seinem Tod, uns Menschen auftrug: Tragt die Frohbotschaft in alle Welt. Lasst euch blicken, versteckt euch nicht. Haltet miteinander Mahl und erzählt weiter, was euch trägt.

Und wenn ich nochmal an die Brötchentüte erinnern darf: Das Angebot ist groß, es sollte für jede und jeden etwas dabei sein. Die Grundsubstanz aber ist immer die Gleiche, der Glaube an unseren dreifaltigen Gott: den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist! Der aber ist die LIEBE.

Liebe Gemeindemitglieder, Freunde, Bekannte und Verwandte in nah und fern:

Meine mails und podcasts waren überschrieben  mit dem Titel „Von Christi Himmelfahrt bis Fronleichnam“. Nun ist es nach sieben Botschaften an der Zeit tschüss zu sagen. Ich danke Ihnen und euch allen fürs Lesen und Zuhören. Mir hat es sehr viel Freude gemacht, ein neues Medium ausprobiert zu haben. Den Rückmeldungen zufolge aber auch Einigen von Ihnen J. Vielen lieben Dank auch dafür!

Wenn Sie neugierig sind auf neue Formate in unserer Pfarrei, dann schauen Sie gerne auf unserer Homepage vorbei.

Eine Möglichkeit - wenn schon nicht an Fronleichnam - hinauszugehen, ist ganz bald unsere Pilgertour im Kleinen. Vielleicht haben ja Sie Lust (mit) zu gehen? Dann schauen Sie sich doch bitte dieser Tage auf unserer Homepage die Kachel zur Pilgertour an.

Es grüßt Sie und wünscht Ihnen Gottes guten Segen

Ihre Conny Sauerborn-Meiwes

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