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Fastenmittagessen

Fastenmittagessen
Fastenmittagessen
© Birgit Wohnig

Alternatives Fastenessen in St. Martha Engenhahn

Komm, Herr Jesus

Ja, komm, Jesus –Herr und Bruder und Freund. Ich lade dich ein in meine Sehnsucht nach einem Zuhause. Komm in meine Wirklichkeit, ich will mein Heute mit dir teilen.

Immer ist es Heute, wenn du kommst, weil du selbst lebendige Gegenwart bist. So lehrst du mich, mein Hier und Jetzt, diesen Augenblick, zu achten, gegenwärtig zu leben.

Wie oft habe ich dein behutsames Klopfen schon überhört. Gefangen in der Vergangenheit und beschäftigt mit der Zukunft laufe ich Gefahr, das Jetzt zu verpassen, in dem du mir begegnen willst.

Sei du unser Gast

Du, Herr über alles und alle, hast entschieden, als Gast zu kommen. Niemals brichst du ungebeten herein. Du respektierst meine Grenzen und wartest geduldig vor verschlossenen Türen. Nun bitte ich dich herein, meinen Gast.

Zweierlei macht mein Haus zu einem Zuhause: Putzen und Gäste empfangen - Arbeiten und Raum geben. Schaffen und Stillhalten.

So will ich weder das einen och das andere verachten, sondern üben, zur rechten Zeit am richtigen Platz zu sein.

Und segne

Du schaffst einen Raum, Denn dann geschieht das Geheimnisvolle: du selbst, der Eingeladene, wirst zum Gastgeber. in dem ich sein kann, mit Schwestern und Brüdern neben mir.

Als Gastgeber teilst du aus:Brot und Wein und Wort – Lebensmittel aus deiner Welt;

Glaube und Liebe und Hoffnung – Mittel zum Überleben in unserer Welt. Du segnest und wir werden satt.

Was du uns bescheret hast

Und wieder ist es Zweierlei, das unsere Welt zu einem Zuhause macht: Stillhalten und Lauschen, Empfangen und Sattwerden und Schaffen und Mühen, Teilen und Weitergeben.

Deine Gegenwart hält beides umfangen und leitet uns auf dem Weg nach dem ewigen Zuhause.

Amen.

                                                                               

Mit freundlicher Genehmigung: Rebekka Havemann

 

 

Am vergangenen Sonntag war das alljährliche Fastenessen im Kirchort Engenhahn geplant. Aufgrund der aktuellen Situation wurde daraus kurzerhand eine Alternative: Gemeinsam, aber alle daheim, das war die Idee. Hierzu erhielten die angemeldeten TeilnehmerInnen im Vorfeld zwei Rezeptvorschläge, ein veganes Gericht und ein Gericht mit Fleisch.

Am Sonntag dann – St. Martha glänzte allein im Sonnenlicht – waren alle zu Hause und trotzdem „traf“ man sich von 12 bis 14 Uhr, hörte das Lied zur Fastenaktion, sprach das zugesandte Tischgebet, las den von Theresa Weinert vorbereiteten Text zum Thema Klima und Ernährung  - Welternährung verstehen – und verzehrte bei einem Gläschen Wein sein selbstgekochtes Gericht. Da alle zur selben Zeit aßen, beteten und lasen, fühlte man sich miteinander verbunden, fast so, als sei man im Gemeindezentrum beisammen. Das jedenfalls war den anschließenden Resümees der TeilnehmerInnen zu entnehmen. Besonders schön ist, dass alle sich mit der Misereor-Fastenaktion verbunden fühlten und ihre jährliche Spende dafür auch dieses Mal tätigten. Frau Thiel von Misereor findet diese Aktion „wunderbar“ und bedankt sich herzlich bei allen TeilnehmerInnen.

Als Anlage finden Sie das Tischgebet von Rebekka Havermann und den Text von Theresa Weinert, die den geplanten Vortrag, der zur Vorbereitung stattfinden sollte, nachholen wird.

Ehepaar Wohnig

Hier noch einmal der Link zu Misereor und dem Lied, dass wohl einige in Endlosschleife hörten oder auch mitsangen.

 

Dazu die Gedanken zu Klima und Ernährung von Teresa Weinert von der Katholiscen Erwachsenenbildung als auch die beiden Rezepte.

 

 

Ernährung und ihre Klimarelevanz
Rezepte