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Frohe Ostern

Frohe Ostern
Frohe Ostern
© pixabay

Liebe Kinder,

am Sonntag feiern wir das Osterfest. Sicher freut ihr euch schon darauf, denn es ist ja mit dem lustigen Suchen von Ostereiern und manchmal sogar Geschenken verbunden. Diese Freude, die wir an Ostern empfinden und feiern hat einen besonderen Grund. Wir freuen uns darüber, dass Gott, der Jesus auferweckt hat (die Geschichte könnt ihr in eurer Kinderbibel oder bei katholisch.de nachlesen) ein für allemal den Tod überwunden hat. Alle die sterben und die an Gott glauben,  werden nicht für immer tot sein, sondern ihre Seele, das was sie als Mensch ausgemacht hat, wird bei Gott sein. Außerdem hat uns Jesus zugesagt, dass er uns im Heiligen Geist immer nahe sein wird und uns auf unserem Lebensweg begleitet. Das sind wirklich gute Gründe, um das Oster Halleluja, einen Jubel, anzustimmen. Ich möchte euch dazu die Geschichte von „Xaverl und das Jubeln“ aus dem Buch „Wo wohnt der liebe Gott?“ von Lena Mayer-Skumanz empfehlen. Xaverl entdeckt im Gespräch mit Gott, wo in der Welt überall das Jubeln zu finden ist.

Hier auf unserer Kinderseite findet ihr auch ein Gebet, das ihr vielleicht mit eurer Familie gemeinsam beten könnt. Und damit ihr so richtig in Osterstimmung kommt, singt Martha Schadow ein Osterlied für euch, das ihr euch über YouTube unten auf dieser Seite anhören könnt. Es heißt: Eine freudige Nachricht breitet sich aus!

Im Namen des ganzen Pastoralteams wünsche ich euch ein frohes und gesegnetes Osterfest!

Gemeindereferentin Martina Jüstel

Gebet für Kinder an Ostern

Jesus, guter Freund, heute ist Dein wichtigstes Fest. Wir feiern deine Auferstehung, deinen neuen Geburtstag für Gott. Wir zünden eine Kerze an, die Osterkerze, damit wir sehen und spüren, dass der Tod keine Macht mehr hat, das Dunkel besiegt ist. Das ist das wichtigste Licht auf der ganzen Welt.  Damit Auferstehung geschehen konnte, bist Du selbst einen schweren Weg für uns gegangen bis zum Tod. Wir danken Dir dafür, dass Du auch uns ewiges Leben bei Gott erwirkt hast.

Du machst die Dunkelheiten unseres Lebens hell, weil Du im Hl. Geist immer an unserer Seite bist und uns stärkst. Wir wollen deine Liebe mit unserem Herzen aufsammeln. Gib uns Kraft aufzustehen, wenn Leid und Sorgen unser Leben lähmen. Nimm allen Kleinglauben und Zweifel von uns. Lass das Osterlicht in unseren Herzen niemals ausgehen. Wir stimmen ein in das Osterlob deiner Zeugen: Christus ist erstanden. Halleluja

© Martina Jüstel

Video: "Eine freudige Nachricht breitet sich aus" gesungen von Marha Schadow

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Priester mit Osterkerze
© Harald Oppitz/KNA-Bild/pfarrbrief.de

Was hat es mit dem Osternachtsgottesdienst und der Osterkerze auf sich?

Die Osterevangelien erzählen, dass die Frauen, als sie am Ostermorgen in aller Frühe zum Grab gehen, entdecken, dass der Stein schon von dem Grab weggerollt wurde. Sie treffen auf zwei Engel, die ihnen berichten, dass Jesus schon auferstanden ist. Die Auferstehung Jesu hat also mitten in der Nacht ohne Augenzeugen stattgefunden. Aus diesem Grund feiern viele Gemeinden in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag oder in den ersten Morgenstunden des Sonntags (wenn es noch dunkel ist) den Osternachtsgottesdienst.

In diesem Gottesdienst spielt – besonders in der katholischen Kirche – die Osterkerze eine große Rolle. Mit ihrer feierlichen Entzündung am Osterfeuer beginnt der Gottesdienst. Die Kerze ist geschmückt mit der jeweiligen Jahreszahl und vier Nägeln als Symbole für die Wunden, die Jesus am Kreuz erlitten hat. Dazu kommen noch zwei griechischen Buchstaben, das Alpha und das Omega. Diese beiden Buchstaben sind der erste (Alpha) und der letzte (Omega) des griechischen Alphabets. Damit soll ausgedrückt werden, dass Jesus der Anfang und das Ende ist: der Anfang allen Lebens und in der Geborgenheit bei ihm wird alles enden.

Nach der Entzündung der Osterkerze wird diese feierlich in die dunkle Kirche getragen. Die Dunkelheit symbolisiert die Traurigkeit der Menschen und den Tod. In diese Dunkelheit wird die Kerze getragen als Bild für den auferstandenen Jesus, dessen Licht jede Dunkelheit erhellt und dessen Auferstehung den Tod (auch den Tod der Menschen) besiegt hat.

Daran glauben wir als Christen und dieser Glaube überwindet die Traurigkeit. Wir können immer darauf vertrauen, dass Jesus bei uns ist und uns in allem Schlimmen helfen kann.

© pfarrbrief.de

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