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Gelungene Solibrotaktion in unserer Gemeinde

Gelungene Solibrotaktion in unserer Gemeinde
Gelungene Solibrotaktion in unserer Gemeinde
© Misereor, Kat Menschik

Soli-Brot-Aktion am Misereor-Sonntag

  • St. Martin Idstein, Gottesdienst, Samstag, 2. April um 18 Uhr und Sonntag 3. April um 11 Uhr, anschließend Solibrot-Angebot und Verköstigung mit Brot, Kaffee, Gepa-Wein, Wasser an Standtischen vor der Kirche 
  • Maria Königin, Gottesdienst Sonntag 3. April um 9:30 Uhr, anschließend Solibrot-Angebot und Verköstigung mit Brot, Kaffee, Tee an Standtischen vor der Kirche 
  • St. Michael Oberjosbach Gottesdienst Sonntag 3. April um 18:00 Uhr, vor dem Gottesdienst ab 17:30 Uhr Soli-Brot Verköstigung mit Wasser an Standtischen vor der Kirche

    Inhaltsstoffe der Brote:

  • Wasser
  • Natursauerteig (Roggenmehl, Gluten, Wasser)
  • Weizenmehl
  • Speisesalz
  • Hefe
  • Roggenflocken
  • Weizenkleber
  • Garkernmehl
  • Gerstenröstmalz
  • Kann Spuren von Schalenfrüchten und -erzeugnissen, Sesam und Sesamerzeugnissen enthalten.

Durch eine großzügige Spende können 250 frische Roggen-Mischbrote in den Kirchorten der Gemeinde St. Martin Idsteiner Land am Misereor-Wochenende, 2./3. April 2022 nach den Gottesdiensten gegen Spende angeboten werden. In Idstein und Niedernhausen ist nach den Gottesdiensten und in Oberjosbach vor dem Gottesdienst die Gelegenheit bei einem Stück Soli-Brot ein wenig zusammen zu stehen und sich zu unterhalten.

Soli steht für Solidarität mit den Ärmsten der Welt und wurde als eine von vielen Aktionen von Misereor zur Spendensammlung während der alljährlichen Fastenzeit ins Leben gerufen. In Idstein wurde die Aktion schon in der Vergangenheit in Wörsdorf aufgegriffen, nun wird die Aktion in der gesamten Pfarrei durch die Spende der Brote ermöglicht.

Warum jetzt im Angesicht des Ukraine-Kriegs auch hier noch spenden?

Misereor arbeitet an vielen Projekte weltweit und insbesondere in den benachteiligten Ländern des globalen Südens. Die Menschen dort kennen ebenfalls Krieg und Not  und die dadurch verursachten Leiden. Die Projekte von Misereor mit vertrauensvollen Partnern vor Ort dienen nicht nur der Linderung von Not, sondern sollen langfristig und nachhaltig wirken sowie Hilfe zur Selbsthilfe sein. Auch wendet sich Misereor schon seit Jahren gegen Not verursachende politische Ungerechtigkeiten. Diese wichtigen Projekte müssen weitergeführt werden, um ihre wichtigen langfristig angelegten Aufgaben erfüllen zu können. Auch wenn wir voller Entsetzen auf den Krieg in der  Ukraine  direkt in unserer Nachbarschaft schauen dürfen wir andere Krisenherde nicht aus dem Blick verlieren.

Es ist eine schwierige Zeit – insbesondere für die Menschen in und aus der Ukraine, aber auch für viele Menschen weltweit, die unter den sich ändernden Klimaverhältnissen, Hunger, Krieg, Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit zu leiden haben. Diese Zeit fordert daher in mehrfacher Hinsicht unser Mitgefühl und unsere Unterstützung. Dieses gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass eine drohende Lebensmittelknappheit wegen des Ukraine-Konfliktes wiederum in erster Linie die Ärmsten der Armen im globalen Süden treffen wird.

Johannes Stein, Mitglied des AK Mission-Entwicklung-Frieden
Marlene Wynands Pastoralreferentin

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