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Impulse zum Advent

Impulse zum Advent
Impulse zum Advent
© J.Meiwes

Ähnlich den Impulsen von Christi Himmelfahrt bis Fronleichnam werden auch im Advent wieder Impulse (sie sind zu lesen und zu hören) auf unsere Homepage abrufbar sein. Nicht täglich, aber zweimal die Woche. Wer die Impulse und den Link zum Podcast per mail erhalten möchte, melde sich bitte per mail.

Herzliche Einladung, sich einmal am Tag – egal ob am Morgen, am Mittag oder Abend – ein paar Minuten der Stille und der Besinnung zu gönnen!

C. Sauerborn-Meiwes

Podcast zum 1. Advent
© C.Sauerborn-Meiwes

In seiner Rede von den letzten Dingen lässt der Evangelist Lukas eindrucksvolle Bilder vor unseren Augen aufkommen. 
So hören wir im heutigen Evangelium von Zeichen an Sonne, Mond und Sternen, über die Bestürzung und Ratlosigkeit der Menschen über das Toben und Donnern des Meeres. 
In Vers 26 des Lukas-Evangeliums heisst es: Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen; denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.
Und ja, ich bin bestürzt und ratlos, ich vergehe vor Angst in Erwartung der Dinge, die da um mich herum geschehen, die auf mich zukommen. Die Pandemie, die Klimakrise, die Kriegsherde in nah und fern: Probleme und Katastrophen, denen ich alleine schon lange nicht mehr gewachsen bin. Und wenn ich um mich schaue und höre, merke ich, dass es ganz vielen Menschen um mich herum so geht. 
Hofften wir auf einen Klimagipfel mit wirklichen Ergebnissen, mussten wir auch hier wieder feststellen, wie die Abschlusserklärung immer mehr verwässert wurde. Die Kriege, die Auseinandersetzungen in Belarus, in Afghanistan, im Jemen….es hört nicht auf, dass Menschen Menschen benutzen und in sinnlose Kriege verwickeln.
Hofften wir im Frühsommer noch durch die so immens schnelle Entwicklung von Impfstoffen auf ein fröhlicheres Weihnachtsfest als 2020, so sehen wir von Tag zu Tag die Hoffnung darauf schwinden. Fehlende Impfbereitschaft gepaart mit falschen Entscheidungen von Politikern: der Super-Gau.
Woher also nehmen: die HOFFNUNG, die ZUVERSICHT?
So befremdlich es in manchen Ohren vielleicht klingen mag, aber mir hilft es, was im darauffolgenden und auch letzten Satz des heutigen Evangeliums geschrieben steht:
27 Dann wird man den Menschensohn in einer Wolke kommen sehen, mit großer Kraft und Herrlichkeit. 
28 Wenn dies beginnt, dann richtet euch auf und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung ist nahe.
36 Wacht und betet allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt!

Gott ist eben mit mir, er lässt mich nie und nimmer im Stich. Und wenn mich alle Menschen im Stich lassen, er nicht. Auf ihn kann ich bauen, ihm kann ich alle meine Ängste und Sorgen anvertrauen. Er trocknet meine Tränen, reicht mir seine Hand und steht mir zur Seite. 
Erhobenen Hauptes darf ich vor ihn treten, wenn es einmal so weit ist. Welch‘ tolles Bild, von Angesicht zu Angesicht.
Aber auch schon hier und jetzt darf ich Gott im Gebet all‘ meine Wut, meinen Zorn, mein Unverständnis, meine Traurigkeit anvertrauen. Und meine große Bitte an ihn richten, dass ER es richte, wie es IHM gefällt und ich es dann so annehmen kann.
In diesem Sinne einen schönen ersten Advent,
Conny Sauerborn-Meiwes

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