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Jugendliche sind Feuer und Flamme

Jugendliche sind Feuer und Flamme
Jugendliche sind Feuer und Flamme
© Cornelia Sauerborn-Meiwes
Samenbomben für Schmetterlingswiese
© Winfried Montz
Samenbomben für Schmetterlingswiese
© Winfried Montz
Samenbombe für Schmetterlingswiese
© Cornelia Sauerborn-Meiwes
© W.Montz
© mentimeter
© C.Sauerborn-Meiwes
© C.Sauerborn-Meiwes
© C.Sauerborn-Meiwes

Themenvielfalt im Firmkurs der Pfarrei St. Martin Idsteiner Land

Die biblische Pfingstgeschichte erzählt von Feuerzungen, die die Anhänger Jesu begeistert haben. Im Pfingstgottesdienst der Jugendlichen der Pfarrei St. Martin Idsteiner Land, die sich auf ihre Firmung Anfang Oktober vorbereiten, wurde deutlich, wofür diese heute Feuer und Flamme sind: Musik, Familien Freunde, Sport, Reisen und Gemeinschaft stehen vornean. Aber auch Glaube, Kirchenbesuche, Naturwissenschaften, fremde Kulturen, Abendhimmel und Bücher werden genannt. Regelgerecht in Corona-Zeit konnten alle mit ihrem Handy per Mentimeter-Tool ihre Beiträge auf die gemeinsame Leinwand schreiben. Ein Miteinander gelingt abstandsgerecht im Kirchenraum besser als in ebenfalls praktizierten Video-Talks des Firmkurses.

Eine Kraft, die lenkt und hilft

Den Heiligen Geist zu erklären ist nicht einfach, aber die Jugendlichen fassten das ebenso sehr konkret ins Wort: eine Kraft und Antrieb, der mich nicht stillstehen lässt, die Allgegenwärtigkeit Gottes oder Etwas, das mich motiviert, etwas zu tun, waren Antworten auf die Frage. Beiträge wie die Unterstützung in schweren Zeiten und eine Kraft, die mich lenkt und mir hilft  zeugen nicht nur von Vorstellungen, sondern von Erfahrungen der Jugendlichen.

Eine ganze Vielfalt an Themen greift der Firmkurs auf, viele davon haben sich die Jugendlichen selbst gewählt. Neben der Leidensgeschichte Jesu in der Osterzeit und Fragen zur eigenen Identität stehen Beiträge zu kirchlichen Festen an Pfingsten oder Fronleichnam, Gespräche über Homosexualität und Glauben bzw. Kirche, eine Schaufenstergestaltung im Weltladen, die Auseinandersetzung mit dem Tod und der Begleitung von Sterbenden durch Frauen und Männer des Hospizvereins und eine Aktion zur Bewahrung der Schöpfung: eine Gruppe stellte Samenbomben für Blütenwiesen her, die den Insekten Nahrung bieten. Diese wurden in der Gemeinde, aber auch am Pfingstsamstag auf dem Wochenmarkt in Idstein verteilt. „Die Leute waren aufgeschlossen und interessiert“, berichtet eine Teilnehmerin und die anderen pflichten bei: „Die Aktion hat richtig Spass gemacht“. Nicht nur die ökologisch wertvollen Bienen werden es ihnen danken. Eine Marktbesucherin bedankte sich mit Hochachtung bei der Pfarrei „Ich war in Idstein auf dem Markt und habe dort von zwei sehr freundlichen jungen Männern eine "Samenbombe" geschenkt bekommen. Ich war überrascht und habe mich darüber sehr gefreut. Diese Idee ist eine sehr gute, auch nutzbringende. Der Samen ist bereits ausgebracht.“ Der letzte Satz gilt mit Blick auf den Firmkurs nicht nur für den Blütensamen, sondern auch für junge Menschen, die gestärkt von Gottes Geist die Welt von heute mitgestalten.

Winfried Montz

 

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