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Mein Leben mit Corona

Ein Tagebucheintrag
Mein Leben mit Corona
Mein Leben mit Corona
© Hannah Montz

Mitglieder des Jugendausschusses teilen ihre Gedanken

In einem  wöchentlichen Tagebucheintrag könnt ihr Gedanken zu dieser ungewöhnlichen Zeit lesen.

Tagebucheintrag 8

Selfie Lea Göbel
© Lea Göbel

Die zwei Monate im Lockdown waren für mich nicht ganz so angenehm. Ich habe zu der Zeit nur auf Stundenbasis gearbeitet und musste zusehen wie ich nun an Geld kam. Da auch kein Homeoffice o.Ä. möglich war, habe ich geschlagene acht Wochen weder gearbeitet noch Geld bekommen. Das hat mir natürlich einen Schlag versetzt. Ich musste ja trotzdem irgendwie mein Auto und andere Ausgaben decken.

Als die Arbeit dann endlich wieder los ging, konnte ich mich nur freuen. Ich ging wieder arbeiten, dass hieß im Umkehrschluss auch meine Brieftasche würde sich bald wieder erholen. Ich musste mir einiges an Geld von meiner Familie leihen, damit ich über die Runden kam. Das hieß aber auch, dass ich jetzt Schulden hatte, die es hieß zurück zu zahlen und zwar recht schnell, weil sind wir mal ehrlich, wer hat schon gerne Schulden, ob bei seiner Familie oder auch woanders. Ich bin immer noch dabei, diese Schulden zurück zu zahlen, da auch meine laufenden Kosten nicht kleiner werden, nur weil mir das Gehalt von zwei Monaten fehlte.

Es gab aber auch Positives. Ich konnte mich seit langem mal wieder so richtig in ein Buch vertiefen, ohne mit dem Blick auf die Uhr, weil ich es bei Zeit auf die Seite legen musste, um am nächsten Tag wieder fit sein zu können. Ich konnte mein Zimmer mal wieder so richtig "auf Vordermann bringen", wozu mir einfach die nötige Zeit gefehlt hat. Ich war Blut spenden und konnte auch mal wieder einen Ausflug mit meiner gesamten Familie machen, da auch diese im Homeoffice oder sogar gar nicht arbeiten gehen konnten, genau wie ich. Ich habe diese Zeit genutzt, um Aufgeschobenes zu erledigen und auch einfach mal wieder zur Ruhe zu kommen.

Trotzdem war ich froh als es dann hieß, man könne wieder in den Sport oder sich auch mal wieder mit einem Freund aus einem anderen Haushalt treffen, einfach weil einem der soziale Kontakt gefehlt hatte.
Jetzt bin ich in einer schulischen Ausbildung und gehe seit Mitte August wieder jeden Tag in die Schule. Noch haben wir Präsenzunterricht, aber leider müssen wir, außer in den Pausen, die ganze Zeit die Maske tragen. Das ist sehr anstrengend, gerade wenn man sich sehr konzentrieren muss und dann immer sein eigenes, ausgeatmetes Kohlenstoffdioxid wieder einatmet. Das führt gerade bei mir oft zu Kopfschmerzen und zu Konzentrationsschwächen. Man kann es leider zurzeit nicht ändern, da es auch wichtig ist, sich und andere zu schützen. Ich möchte ja auch im Präsenzunterricht bleiben und nicht gleich nach einem Monat ins Homeschooling wechseln.
Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um Euch zu bitten, alle gemeinsam gegen den Virus zu kämpfen. Daher möchte ich an die A-H-A Regeln erinnern. Abstand halten, Hände waschen und Alltagsmaske tragen. Da ich zur Risikogruppe gehöre, weil ich Asthmatikerin bin, möchte ich euch ganz besonders darum bitten, aufeinander zu achten und sich gegenseitig zu schützen. Nur so schaffen wir es, durch diese schwierige Zeit hindurch zu kommen: Gemeinsam!!

Lea Göbel
Mitglied des Jugendausschusses St. Martin Idsteiner Land

Tagebuch, Kaffeetasse, Computer
© Bild von Edar auf pixabay

Der Alltag in der Corona-Krise, falls man das überhaupt noch Alltag nennen kann, war während der ersten zwei Monate des Lockdowns sehr monoton. Es war eine große Umstellung, auf einmal den gesamten Unterricht digital auszuführen. Ich glaube jedoch, dass wir als Schüler es im Gegensatz zu Arbeitstätigen, die ihrer Arbeit nicht wie gewohnt nachgehen konnten, bzw. es immer noch nicht können, doch einfacher hatten.

Als dann nach über 2 Monaten der Startschuss für den Schulbeginn gegeben wurde, war erstmal eine Erleichterung zu spüren. Jedoch war dieser Unterricht mit dem vor der Krise nicht zu vergleichen. Strenge Hygiene-Vorschriften, Abstand zwischen den Tischen, und nur einmal alle 10 Tage Unterricht. Auch unsere Abschlussfeierlichkeiten, welche wir als Abgangsjahrgang eigentlich gehabt hätten, fielen komplett ins Wasser. Die Klassenfahrt an die Ostsee wurde abgesagt, die Mottowoche fand nicht statt, es gab keine Abschlussfeier.

Jedoch will ich nicht nur die negativen Seiten des Lockdowns zeigen, denn er hatte auch positive Aspekte für uns Schüler. Durch die Schulschließung für über 2 Monate waren wir auf uns allein gestellt, hatten keine bis wenig Möglichkeiten unsere Lehrer zu kontaktieren, also mussten wir uns den neuen Stoff komplett selbst erarbeiten. Ich selbst habe gemerkt, wie selbstständig ich in dieser Zeit geworden bin, und wie schnell ich mit dem „Home-Schooling“ zurechtkam. Jedoch muss ich zugeben, wie froh ich bin, dass die Lockerungen einigermaßen ausgeweitet wurden, so dass der Alltag nicht mehr so langweilig ist, man seinen Freizeitaktivitäten nachgehen und sich wieder freier bewegen kann.

Daniel Tasch

Mitglied des Jugendausschusses St. Martin Idsteiner Land

Tagebuch, Blumen, Süßes
© pixabay

Ich, als Schülerin, habe nicht so viele Probleme mit der Corona-Krise. Die Schulen sind natürlich geschlossen und Unterricht von zuhause ist nicht immer so cool wie man sich das vorstellt. Es waren viele Aufgaben, die am Anfang auf einen zukamen. Aber, wenn man sie Stück für Stück abgearbeitet hatte, ging es einigermaßen.

Meine Tage in der Corona Krise sind sehr einfach und monoton. In der Schule war bis vor ein paar Wochen „tote Hose“ bis wieder das „go“ gegeben wurde, so dass wenigstens ein bisschen Unterricht, mit allen Maßnahmen und Sicherheit, beginnen konnte.

In der Schule ist es nicht so einfach. Durch das Risiko fehlen viele Lehrer. Somit ist es schwer, alle Schüler in den Fächern zu unterrichten, die sie eigentlich hätten. Es fehlen die Fachlehrer. Meist finden in der Schule während des Unterrichts Fragerunden statt, um die Aufgaben zu klären, die uns zu Hause schwergefallen sind.

Neben der Schule sind für mich einige Aktionen, Termine, sowie Feiern oder Sport ausgefallen, wodurch mein Alltag sehr leer und langweilig ist. Natürlich versucht man auch trotz Homeoffice notwendige Bewegung aufrecht zu erhalten, doch ich merke es selbst wie schwer es ist, sich selbst zu motivieren.

Auch im Bereich des Jugendausschusses musste sich vieles ändern. Ich bin zwar erst seit Kurzem Teil des Ganzen, aber es war für alle sehr erschreckend, was auf uns zukam. Wir mussten einige Aktionen, deren Planung so viel Arbeit gemacht hatte, ausfallen lassen, und statt uns zu treffen, mussten wir uns nun über Zoom- Videokonferenzen austauschen. Das funktionierte mal besser, mal schlechter.

Milena Schauß

Foto von Kathleen Hohl
© Kathleen Hohl

Das Corona-Virus war auch für meine Familie ein großer Schock. Mein Opa hatte ein großes Fest vor, was leider durch das Virus verschoben werden muss: Sein 80. Geburtstag stand auf dem Terminkalender. Er war sehr traurig, dass er nicht feiern konnte, aber es war zum Schutz für alle besser. Da meine Oma krank und mein Papa auch nicht so fit ist, müssen wir ganz besonders auf die beiden aufpassen, damit nichts passiert.

Also bin ich an seinem Geburtstag ganz früh morgens aufgestanden und habe Ihm einen schönen Geburtstagstisch vorbereitet. Als er diesen dann sehen durfte, standen ihm Tränen in den Augen. Ab 09:30 Uhr klingelte dann das Telefon am laufenden Band.

Auf der Arbeit merkte man die Auswirkungen des Corona-Virus auch. Die Aufträge wurden weniger und Kurzarbeit wurde angekündigt. Aber dies kam für unsere Halle nicht in Frage, da wir Apotheken und Drogeriemärkte beliefern und diese immer bestellt haben. Mittlerweile haben wir auch wieder mehr zu tun.

Der Jugendausschuss trifft sich momentan auch online und wir entwickeln immer wieder neue Ideen, welche Angebote wir während der Krise für euch bereitstellen können.

An Fronleichnam hat der Jugendausschuss einen Altar in St. Martin Idstein mitgestaltet. Er stand unter dem Motto „Wo begegnest du Gott?“ und zeigte dies in vielen verschiedenen Bildern. Diese Bilder kann man in St. Martin Idstein noch einige Zeit anschauen.

 

Kathleen Hohl

Mitglied des Jugendausschusses St. Martin Idsteiner Land

© KANA

Jugendarbeit in Zeiten von Corona – Eine Herausforderung (11.06.2020)

Die Coronakrise traf mich mitten ins Gesicht, als ich einen Anruf bekam, dass an der Schule, wo sich das Schüler*innencafé befindet, welches ich leite, ein Corona-Fall aufgetreten ist. Dieser Anruf hinterließ viele Fragen bei mir. Ist ein*e Schüler*in betroffen, die zu uns kommt? Müssen wir in Quarantäne? Habe ich das Virus weitergegeben?

An diesem Tag wurden alle Schulen in Hessen geschlossen – auf unbestimmte Zeit. Eigentlich wollten wir ein großes Umzugs- und Abschiedsfest feiern, da wir den aktuellen Standort zu den Sommerferien verlassen werden. So war es ein sehr abrupter Abschied – für alle.

Jugendgottesdienste abgesagt, Veranstaltungen abgesagt, bis zu den Sommerferien. Es herrschte zwischenzeitlich tatsächlich Leere in meinem Terminkalender. Zur allgemeinen Beruhigung derer, die mich etwas besser kennen: mittlerweile ist dieser wieder reichlich gefüllt.

Man muss umplanen, vieles anders organisieren, neue Tools kennenlernen und den Alltag neu umstrukturieren. Homeoffice ist nun angesagt. Homeoffice in der Jugendarbeit? Definitiv eine große Herausforderung. Nach anfänglicher Ohnmacht kamen viele, sehr kreative, Ideen die uns vor neuen Herausforderungen stellten. Wie bekommt man Internet in die Kirche? Mal eben einen Livestream machen? Videos drehen? Aber: es gibt für alles Lösungen. Viele Ehrenamtliche gaben uns die Rückmeldung, dass sie endlich wieder mehr eingebunden sind, in dem, was wir tun. Online-Konferenzen können von überall stattfinden, die Uni ist plötzlich flexibler.

Und so findet man sich auch plötzlich in einem Livestream wieder, den 50 Menschen live mitverfolgen und viele, viele andere sich nachträglich angeschaut haben. Menschen, die uns schon lange kennen und nicht mehr in der Nähe wohnen, um vorbei zu schauen.

Definitiv einer der Momente, der ohne Corona nicht so stattgefunden hätte.

Christin Leichtfuß

Jugendbildungsreferentin KANA Jugendkirche

Portrait Moritz Hemsteg
© privat

Ich bin dem Jugendausschuss sehr dankbar, dass ich hier quasi einen Gastbeitrag schreiben darf, da ich kein festes Mitglied im Jugendausschuss bin.

Mein Alltag besteht aktuell daraus, sehr viele Briefe und Glückwunschkarten zu lesen. Ich freue mich über die große Resonanz, die der Livestream der Priesterweihe im Limburger Dom auch in unserer Pfarrei gefunden hat.

Aktuell grüble ich sehr stark über meinen Einstieg als Priester in der Pfarrei nach. Viele große und kleine Feste stehen für mich im Zelebrantenplan: Fronleichnam, Herz Jesu, Geburt Johannes des Täufers  – um nur einige zu nennen, und ich weiß noch nicht so recht, wie ich mir diese Feierlichkeiten im Corona-Stil vorstellen soll. Üblicherweise denke ich bei kirchlichen Hochfesten an Weihrauch, Orgel und Chöre, einer Begegnung auf dem Pfarrhof und bestenfalls ein paar warme Worte zu einer gelungenen oder auch nicht gelungenen Predigt. Das wird dieses Jahr sicher anders.

Ebenso treiben mich die Erwartungen an den Change-Kurs des Bistums Limburg um, den ich bald absolvieren werde. Ich dachte an Pfingsten für einen kurzen Moment, ich sei jetzt einigermaßen fertig ausgebildet; aber schon geht es weiter mit dem Input. Ich bin sehr gespannt, was mich da erwartet.

So langsam komme ich nach all den Weiheglückwünschen und dem Grübeln über das „Leben als Priester“ aber in der Realität an und stelle mir die konkreten Frage: Wie funktionieren Verbindlichkeit und Präsenz in Corona-Zeiten und vor allem die quälende Frage im Hintergrund: Hat Corona gezeigt, dass die Kirche und der Trost, den sie spendet, wirklich unersetzlich ist? Oder ist das Christentum eher ein Brandbeschleuniger in der Krise – Stichwort: Baptistengemeinde in Frankfurt? Düstere Aussichten für einen Start, aber ich bin dennoch zuversichtlich, dass es immer und überall Menschen geben wird, die sich, auf welche Art auch immer, von Jesu Christus und seinem pfingstlichen Geist berühren und erneuern lassen wollen.

Um nicht zu finster zu enden: In unserer Pfarrei bereiten sich gerade neben den Familien mit ihren (Klein)kindern auch vier Erwachsene Männer und Frauen auf die Taufe vor. Sie alle wollen etwas davon, was wir „Gemeinschaft“ nennen. Öffnen wir unser Herz für ihre Nöte und die Pforten der Kirche für ihre persönlichen Gebete und Anliegen und heißen sie willkommen.

Kerze in Händen
© Bild von Myrian Zilles auf Pixabay

Corona-Krise bei mir zu Hause – der ganz normale Ausnahmezustand geht in die neunte Woche, und ich stelle fest: arbeiten, mit Anna Schulaufgaben bearbeiten und den Haushalt schmeißen kostet von Woche zu Woche mehr Kraft. Hätten wir nicht Unterstützung durch eine Hausaufgabenhilfe hätte es bei uns wohl schon des Öfteren ordentlich gekracht.

Bei uns, das ist im beschaulichen Heftrich, im Haus der Familie Moos. Und während mein Mann seit Wochen noch mehr arbeitet als sonst, sitze ich nun als Gemeindereferentin im Homeoffice. Ich habe mich mit ganz neuen Dingen angefreundet: Skype und Zoom mit all den Tools die es da zu entdecken gibt und mich an einen digitalen Kurs des Bistums gewagt. Auch mit dem Jugendausschuss arbeiten wir gerade an vielen neuen digitalen Angeboten. Das ist spannend und ich hätte nicht gedacht, dass man auch virtuell so viel Nähe und Stimmung aufbauen kann.

Unser Garten und die Möglichkeit im Wald spazieren zu gehen hat uns im Lockdown sehr geholfen. Aber ich vermisse die persönliche Begegnung, die Messdienerstunden, all die Treffen die ausgefallen sind und auch noch ausfallen müssen.

Und in mitten dieser ohnehin so schwierigen Zeit trifft mich nun ein schwerer Verlust. Meine Mutter ist sehr plötzlich und unerwartet an einem Herzinfarkt gestorben. Ausgerechnet am Muttertag. Als ich anrufen wollte um ihr zu gratulieren war sie schon auf dem Weg ins Krankenhaus, zwei Stunden später erreichte mich die Nachricht, dass sie verstorben ist. Zwar war sie zuvor auch schon eine Weile krank und im Krankenhaus, im letzten Jahr aber wieder fit und daheim,  zusammen mit ihrem Mann zuversichtlich und mit noch so einigen Plänen.

Jetzt steht die Welt Kopf, ich bin traurig und vermisse sie. Die Beerdigung am letzten Freitag, dort im heimatlichen Bayern, war schwer. Gerne wären aus Altenmarkt, in dem mein Elternhaus steht, so viele gekommen. Denn meine Mutter war eine herzliche, hilfsbereite Frau und sehr engagiert – im Frauenbund, in der Flüchtlingshilfe, bei unzähligen Dingen. Aber aufgrund der Corona-Vorschriften war das nicht möglich. Der elterliche Briefkasten konnte die Trauerpost kaum fassen und diese Anteilnahme tut gut. Ich weiß, sie hat einen neuen Ort, an dem sie gut aufgehoben ist. Ich glaube fest daran, dass es stimmt was Jesus sagt: "Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen und ich gehe, um euch einen Platz vorzubereiten." Noch ist da aber neben dieser Zuversicht, neben meinem Glauben eine große Traurigkeit. Und zugleich muss ich an alle denken, die ebenfalls in dieser Zeit einen lieben Menschen verlieren und wünsche mir, dass sie genauso viel Anteilnahme bekommen und Hoffnung aus dem Glauben.

Johanna Moos

Johanna vor dem Limesturm
© Hannah Montz

Corona verändert unser Leben, aber es gibt nicht nur Schlechtes daran. Ende April hat die Uni wieder begonnen. Vollkommen digital und, nachdem einige anfängliche Technikprobleme überstanden waren, hat sich eine gewisse Routine eingespielt. Natürlich ist das alles anders als wenn ich wirklich in Frankfurt auf dem Campus wäre, aber es funktioniert ziemlich gut- in Mathe vielleicht sogar besser als vorher, da wir immer eine zusätzliche Fragestunde haben. Was natürlich fehlt sind die Kommilitoninnen und Kommilitonen, das gemeinsame Essen in der Mensa oder das gemeinsame Entspannen auf den Grünflächen.

Gut, allgemein die Freundinnen und Freunde wiedersehen täte gut, aber man findet einfach neue Wege. Die eigentlich geplante 1.Mai Wanderung konnte stattfinden. Bloß sind wir statt alle gemeinsam jeder einzeln gewandert und haben uns über Telefon und Videochat miteinander verbunden. (Anmerkung: mitten im Wald ist zumindest hier im Taunus nicht unbedingt eine Internetverbindung vorhanden, anders in Frankfurt)

Gemeinsam Filme gucken? Auch kein Problem, es sei denn, bei einer Person funktioniert das Internet nicht so wie es soll (tendenziell bei mir).

Spannend bleibt nicht nur die Frage, wie viele Bücher ich dieses Jahr noch lesen werde, sondern auch wie die Prüfungen in der Uni aussehen werden, ob die geplanten Blockpraktika im Sommer stattfinden können und wann ich mit meiner Nachbarin in Frankfurt mal wieder gemütlich auf dem Platz bei uns im Nordend sitzen und über Gott und die Welt quatschen werde. Aber das wird alles schon wieder, manches früher, manches später.

Hannah Montz, Jugendsprecherin

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