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Pfarrbrief

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Liebe Gemeinde,

„Werde Glaubensstifter!“ - dazu ruft uns das Bonifatiuswerk im
November zum Diaspora-Sonntag auf.

An diesem Sonntag wird besonders an die katholischen Christen gedacht, die in Teilen Deutschlands und in anderen Ländern eine kleine Minderheit sind. Eine Minderheit, die es schwer hat, ihren Glauben zu bewahren.

Das Bonifatiuswerk nimmt sich da den Heiligen Bonifatius zum Vorbild, der sich wortgewaltig und tatkräftig viele Jahrzehnte seines Lebens bemüht hat, den Glauben im Frankenreich zu verbreiten – freilich mit den Mitteln und Methoden seiner Zeit.

Heute unterstützt es Begegnungszentren, Orte der Kinderhilfe, sponsert Kirchenbusse und Kirchmusicals, missionarische Projekte und Veranstaltungen in Deutschland und anderen Ländern, z. B. Estland oder Schweden. Dieses Jahr feiert das Bonifatiuswerk seinen 170. Geburtstag – und hat seine Daseinsberechtigung noch lange nicht verloren.

 

Der Präsident des Bonifatiuswerks, Heinz Paus, formuliert es so: „Als Christen ist es unsere Aufgabe, die Frohe Botschaft in die Welt zu tragen. Wir möchten unseren Glauben so leben, dass er für andere erfahrbar und nachahmenswert wird.“

Das Bonifatiuswerk in dieser Arbeit zu unterstützen ist eine Spende wert. Aber allein so einen Euro ins Kollektenkörbchen? Ich tue mich persönlich schwer damit, dass das mein ganzer Beitrag sein soll. Ich denke, was Präsident Paus da formuliert, das gilt auch für mich. Es ist meine Aufgabe, die Frohe Botschaft in die Welt zu tragen. Bei Gesprächen, bei meinem Tun im Alltag, da darf man ruhig sehen, dass mich mein Glaube trägt und antreibt.

Mein Bemühen um Gerechtigkeit, um Solidarität, um einen guten Umgang mit der Umwelt und Nächstenliebe wurzeln in meinem Glauben, im Auftrag Jesu.

Das ist im Alltag gar nicht so einfach, geht nicht so glatt – ich erlebe mich manchmal ganz schön angefragt und in der Minderheit, weitab vom Mainstream.

Wie geht es Ihnen? Wie erleben Sie Ihr Christsein im Alltag? Wo oder worin erfahren Sie Unterstützung? Haben Sie die Gruppe oder den Gottesdienst für sich gefunden, die oder der Sie begleitet und aufbaut?

Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie sich nicht alleine in Ihrem Glauben fühlen – so wie es das Bonifatiuswerk als Wunsch ausdrückt: „Keiner soll alleine glauben.“ Ich wünsche Ihnen Glaubensbegleiter und Kraftquellen und Gelegenheiten, Ihren Glauben lebendig zu halten und für andere erfahrbar zu machen. Gottes Segen möge Sie dabei begleiten!

Johanna Moos

Gemeindereferentin

 

Hier finden Sie unseren aktuellen Pfarrbrief als Download, die Gottesdienstordnung und auch den Link zu unseren Kindergottesdiensten.