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Pfarrbrief

Liebe Leserinnen und Leser,

Ostern und der Monat Mai sind die Jahreszeit des neuen Lebens.

Wir erinnern uns voller Freude an unsere Osterfeier und erwarten das Kommen des Heiligen Geistes. Dieser Monat ist für uns als große Pfarrei etwas ganz Besonderes, und zwar in mehrfacher Hinsicht:

· Zunächst, weil viele Kinder in unserer Gemeinde zum ersten Mal Jesus empfangen werden
  und weil unsere Jugendlichen gefirmt werden;

· dann, weil unser Bischof Georg unsere Gemeinde besuchen wird

· und schließlich, weil der Mai in besonderer Weise der Mutter Maria geweiht ist.
  Während der Frühling blüht, freut sich die ganze Natur mit der Königin des Himmels.

Der Mai, als der schönste Monat des Jahres, ist seit der Antike der "Schönsten aller Frauen" gewidmet. Es ist eine lange katholische Tradition und eine Freude für uns Christen, im Monat Mai die Jungfrau Maria zu ehren, weil sie uns den wahren Frühling gebracht hat.

In den meisten katholischen Kirchen und sogar in vielen katholischen Häusern wird ein „Mai-Altar“ mit einer Statue oder einem Bild von Maria aufgestellt, mit Blumen und Kerzen. Der Altar steht vom 1. bis 31. Mai als Erinnerung an Marias Bedeutung für das Leben der Kirche und auch für unser eigenes Leben.

Viele katholische Kirchen und Familien veranstalten eine „Mai-Krönung“: sie überreichen Maria eine lebendige Krone aus frischen Blüten, um ihre Königin als Mutter Christi, des Königs, zu ehren.

Wir ehren sie, weil ihr „Ja“ die Menschwerdung unseres Herrn und Heilandes ermöglicht hat. Er ist gekommen, uns durch sein Kreuz und seine Auferstehung zu erlösen.

Papst Paul VI schrieb einmal: „Maria kommt eine besondere Verehrung zu, weil sie mit dem Geheimnis Christi untrennbar verbunden ist.“

Wir ehren sie, weil sie als Erste die gute Nachricht aus dem Mund des Engels Gabriel hörte und als Erste Christus nachfolgte.

Wir ehren sie, weil sie unsere Mutter ist, die Mutter von allen, die Glieder des Leibes Christi sind. Wir ehren sie, weil sie unsere Anwältin, Helferin, Wohltäterin und Gnadenmittlerin ist.

Ihre Berufung begann in dem Moment, in dem sie Jesus im Mutterleib empfing, und dauert weiterhin bis heute für uns, ihre Kinder.

Maria verdient Ehre nicht nur während des Monats Mai, sondern immer.

Es war der hl. Maximilian Kolbe, der im Konzentrationslager als Heiliger der Nächstenliebe sein Leben für einen Familienvater hingab. Er war es, der aus innerster Überzeugung uns den Rat gibt: „Fürchte dich nie davor, die Gottesmutter zu lieben. Du kannst sie niemals mehr lieben als Jesus.“

In diesem Sinne wünsche Ihnen allen im Namen des Pastoralteams einen gesegneten Maimonat

P. Bibimon

 

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