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Sonntagsgottesdienste

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Sonntagsgottesdienste
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Sie möchten wie beim Besuch des Gottesdienstes einen Betrag in das Kollektenkörbchen spenden? Gerne können Sie diesen auf das unten angegebene Konto der Pfarrgemeinde St. Martin Idsteiner Land überweisen.

Fast alle Kollekten gehen überlicherweise an die Pfarrgemeinde und werden für die pastorale Arbeit in der Pfarrei verwendet, z.B. für Kinder-, Jugend-, Familien- und Seniorenarbeit, usw. 

An ausgewählten Sonntagen (zu denen auch die jeweilige Vorabendmesse samstags zählt) wird die Kollekte für einen bestimmten Zweck gesammelt, eine Übersicht finden Sie unten.

Geben Sie im Verwendungszweck keinen speziellen Sonntag an, wird die Kollekte für die in der Woche vorgesehene Bestimmung verwendet.

Vielen Dank!

 

Unsere Bankverbindung:

Pfarrgemeinde St. Martin Idsteiner Land 

Nassauische Sparkasse - Finanz-Center Idstein   

IBAN: DE37 5105 0015 0352 0178 41

BIC: NASSDE55XXX

Verwendungszweck: "Gottesdienst Kollekte" evtl. mit Datumsangabe des Sonntags für den Sie Spenden möchten.

Sie benötigen eine Spendenquittung? Geben Sie Ihren Namen und Ihre vollständige Anschrift im Verwendungszweck mit an.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Zentrale Pfarrbüro unter 06126 95373-00 oder per Mail.

Sonderkollekten:

  • 5. September 2021- Für Kommunikationsmittel
  • 12. September 2021 - Für weltkirchliche Projekte des Bistums
  • 19. September 2021 - Für die Werke der CARITAS II
  • 24. Oktober 2021 - MISSIO-Kollekte (Weltmissionssonntag)
  • 2. November 2021 - Für die Priesterausbildung in Osteuropa
  • 21. November 2021 - Für die Aufgaben der Diaspora
  • 24./25. Dez. 2021 - Für ADVENIAT

Evangelium und Predigt zum 18. Sonntag im Jahreskreis 1. August 2021

  

Evangelium Joh 6, 24–35:

Wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.

In jener Zeit, als die Leute sahen, dass weder Jesus noch seine Jünger am Ufer des Sees von Galiläa waren, stiegen sie in die Boote, fuhren nach Kafárnaum und suchten Jesus. Als sie ihn am anderen Ufer des Sees fanden, fragten sie ihn: Rabbi, wann bist du hierhergekommen? Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt,
sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid. Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt,
sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird! Denn ihn hat Gott, der Vater, mit seinem Siegel beglaubigt. Da fragten sie ihn:
Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen? Jesus antwortete ihnen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat. Sie sagten zu ihm: Welches Zeichen tust du denn, damit wir es sehen und dir glauben? Was für ein Werk tust du? Unsere Väter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen. Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben,
sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben. Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot! Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens;
wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.

Evangelium unseres Herrn Jesus Christus

Predigt von Pfarrer Kirsten Brast:

Liebe Schwestern und Brüder!

Essen ist eines unserer wichtigsten und alltäglichsten Tätigkeiten. Ohne Essen können wir nicht leben. Dass wir (mehr als) genug zu essen haben, mag für uns scheinbar selbstverständlich zu sein, ist es für viele andere Menschen hingegen keineswegs. Auch für das Volk Israel nicht, dass da einsam mit Mose an der Spitze durch die Wüste Sinai zieht. An einem so lebensfeindlichen Ort wie einer Wüste gibt es naturgemäß wenig Essbares und so ist das Volk Israel in seiner Existenz bedroht. Es kämpft ums nackte Überleben. Wir kennen die Geschichte: Gott selbst erhört das Murren seines Volkes und so lässt er ihm reichlich Wachteln zukommen – und das Manna, das himmlische Brot. Erst dadurch kann das Volk Israel weiterleben und das Gelobte Land finden und dort Volk Gottes sein. Vor jedem Nachdenken und Glauben und Erschaffen und Gestalten steht das Überleben. Erst wenn das gesichert ist, kann der Mensch sich auch zu mehr aufschwingen. Bertolt Brecht hat es in der Dreigroschenoper so brutal ehrlich formuliert: „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“.

In diese Richtung scheint uns auch das Evangelium des heutigen Tages zu führen: die Menschen laufen Jesus nach, suchen und finden ihn. Aber nicht etwa, weil sie zum Glauben an ihn gekommen wären oder seine Worte hören wollen. Nein, Jesus selbst hält es ihnen vor: „Amen, amen, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid.“ Er hat kostenlos ihre knurrenden Mägen gefüllt und das wollen sich die Menschen auch künftig nicht entgehen lassen. Ist das nicht überaus verständlich? Und dass Jesus mit seinen Wundern und Zeichen eigentlich auf ein größeres Zeichen und Wunder aufmerksam machen will – dass durch ihn Gott in der Welt ist – verstehen sie halt nicht. Wie sollten sie auch? Sie haben andere Sorgen und ihre Mägen knurren. Das Fressen scheint eben vor der Moral zu kommen.

Jesus aber wirkt „angefressen“. Er mag sich unverstanden und vielleicht auch ausgenutzt fühlen. So macht er den Menschen, die ihn bedrängen, deutlich, dass sie bei ihrer Jagd nach der Gratis-Mahlzeit das Eigentliche und Wesentliche versäumen. Denn so wichtig es ist, dass der Magen der Menschen gefüllt ist, so sehr hat der Mensch auch Hunger nach mehr – oder sollte es wenigstens haben. Für Jesus ist klar, „dass der Mensch nicht nur von Brot lebt, sondern dass der Mensch von allem lebt, was der Mund des Herrn spricht.“ (Dtn 8,3) Das Menschenleben soll mehr sein als Essen und Trinken und Schlafen und Arbeiten. Die Menschen sollen nicht vor lauter Alltag und Alltagssorgen das Eigentliche versäumen. Und was ist das Eigentliche? Gott? Die Liebe zu anderen Menschen? Hingabe? Freude? Barmherzigkeit? Alles das kommt in Jesus Christus selbst zusammen. Und so legt er für sich selbst Zeugnis ab: „Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.“ Jesus gibt nicht nur Menschen Brot, damit sie ihren Magen füllen können. Er ist auch selbst das Brot, das den Hunger „nach mehr“ stillt. Er ist vom Himmel gekommen und er gibt der Welt das Leben.

Das ist nicht bloß eine symbolische Aussage. Das bezieht sich natürlich auch auf die Eucharistie, die wir mit großer Selbstverständlichkeit – vielleicht manchmal allzu großer Selbstverständlichkeit – feiern, so auch jetzt. Denn so wichtig sie für uns katholische Christen auch ist, so wenig ist sie im Grunde selbstverständlich. Sie ist ein großartiges Geschenk, denn in ihr lässt uns Christus leibhaftig erfahren, dass er das Brot des Lebens ist. Dass er unserem Leben erst Sinn und Mittelpunkt schenkt. Dass er unseren Hunger nach dem „mehr“ stillt. Wir können ihn in uns in Gestalt der kleinen und unscheinbaren Brothostie leibhaftig aufnehmen. Wir können Christus förmlich essen. Er gibt uns nicht nur Nahrung, er macht sich uns zur Nahrung.

Wir als Christen in unserem Land und zu unserer Zeit müssen in der Regel keinen Hunger leiden. Wir müssen nicht ums Überleben kämpfen, weil wir zu wenig zu essen hätten, wie das Volk Israel in der Wüste. Wir werden aber diesen Hunger nach dem „mehr“ sehr gut kennen. Den Hunger, der auch noch da ist, wenn der Magen gefüllt ist. Erfahren wir aber auch, dass dieser Hunger gestillt werden kann? Durch Christus? Denn er sagt von sich selbst: „Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.“ Amen.

 

Gottesdiensthefte zum Sonntag im Jahreskreis

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