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Umbaumaßnahmen in Idstein

Umbaumaßnahmen in Idstein
Umbaumaßnahmen in Idstein
© C.Sauerborn-Meiwes

Was wird in St. Martin alles gebaut?

Jeder, der uns in St. Martin in den letzten Monaten aufgesucht hat, wird vor allem auf eines gestoßen sein: auf Baustellen. Und er wird sich vielleicht die Frage gestellt haben, was denn da alles gebaut wird. Hier nun ein paar Antworten:

Zahlreiche Bautätigkeiten an unserer Pfarrkirche liegen bereits hinter uns. Alle Glasscheiben im Kirchenbau mussten ausgetauscht werden, da sie nicht mehr heutigen Sicherheitsstandards entsprachen. Nun steht der Glockenturm im Mittelpunkt, der in seinem oberen Drittel gegenwärtig in ein grünes Netz gehüllt ist. Der Turm ist aus Beton gegossen und generell auch nach über 50 Jahren in einem guten Zustand. Leider trifft dies aber nicht auf Betonteile zu, die an den Turm montiert wurden, wie z.B. Schalldeckel und Wasserspeier. Da sich hier Teile lösen und herunterfallen könnten, ist der Turm gegenwärtig durch das Netz gesichert, ehe 2019 die abschließende Sanierung erfolgen kann.

Eine weitere Baustelle ist das künftige Zentrale Pfarrbüro im Erdgeschoss des Bischof-Dirichs-Heims. Dieser Raum, der zuvor die Pfarrbücherei beherbergte, ist in den letzten Monaten für den neuen Zweck hergerichtet worden und steht kurz vor der Fertigstellung. Das Pfarrbüro wird am neuen Standort im Bischof-Dirichs-Heim nun auch barrierefrei für die Besucher erreichbar sein. In die vorderen Hälfte des Büros (dem sog. „Front Office“) können künftig Besucher mit ihren Anliegen an die Pfarrsekretärinnen treten, die hintere Hälfte („Back Office“) dient anfallenden Verwaltungsarbeiten für die Pfarrei St. Martin Idsteiner Land mit ihren Kirchorten. Nach gegenwärtigem Stand kann das neue Pfarrbüro im November 2018 in Betrieb genommen werden.

Sehr umfangreiche Arbeiten finden am denkmalgeschützten Pfarrhaus statt. Dazu gehören ein dringend benötigtes neues Dach, der Ausbau des neuen Dachgeschosses mit einer Praktikanten- bzw. Gästewohnung sowie Büroräumen, die Sanierung der Außenfassade sowie die Umgestaltung des Erdgeschosses mit Büros für die Pastoralen Mitarbeiterinnen und einem großen Gesprächszimmer. Im Bereich des Pfarrhauses ist die Einschätzung der Bauzeit am schwierigsten. Ein altes Fachwerkhaus birgt natürlich viele „Überraschungen“. Durch während der Bauphase auftauchende Probleme wird der Bauablauf unter Umständen häufig unterbrochen.

Auch der Innenhof wird nicht von Bautätigkeiten verschont bleiben. Nicht nur wird hier eine notwendige Kanalsanierung durchgeführt werden, auch muss der Hof so umgestaltet werden, dass Regenwasser künftig besser ablaufen kann und nicht wie bisher größere Feuchtigkeitsschäden am Pfarrhaus verursacht. Anschließend werden auf Anraten der Feuerwehr auf dem Hof einige Parkplätze fest ausgewiesen werden. Überall sonst wird künftig nicht mehr geparkt werden dürfen, um Rettungsfahrzeugen jederzeit die Zufahrt zu Kirche und Gemeindegebäuden zu ermöglichen.

Die Bauarbeiten werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen und so manche Einschränkung mit sich bringen. Wir möchten deshalb alle Betroffenen um Verständnis und Geduld bitten.

Pfarrer Kirsten Brast