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"unterschiedlich zu sein und doch gemeinsam etwas zu machen"

"unterschiedlich zu sein und doch gemeinsam etwas zu machen"
"unterschiedlich zu sein und doch gemeinsam etwas zu machen"
© Elisabeth Defoßa
© Elisabeth Defoßa
© Elisabeth Defoßa
© Elisabeth Defoßa
© Elisabeth Defoßa

Sternsingertag in Limurg

Am 17.11. fuhren 22 Sternsinger der Pfarrei aus drei Kirchorten gemeinsam ab dem Idsteiner Bahnhof mit dem Zug nach Limburg zum diesjährigen Sternsingertag. Im Limburger Dom erwartete uns ein Vorprogramm, bei dem gesungen wurde. Das besondere an den Liedern und Texten war die Anwesenheit eines Seelsorgers für Gehörlose, der die Texte für alle mit seinen Händen in die Gebärdensprache übersetzte. So konnten die Sternsinger im Dom die Lieder im Wortgottesdienst nicht nur mitsingen, sondern auch auf Gebärdensprache mitmachen. In seiner Ansprache betonte der Generalvikar Rösch, wie wichtig es ist unterschiedlich zu sein und trotzdem gemeinsam etwas zu machen, genauso wie es bei der Sternsingeraktion der Fall ist, bei der sich viele unterschiedliche Kinder und Jugendliche aufeinander einlassen müssen und dadurch jedes Jahr im Aktionszeitraum immer viel erreichen. Nach dem Gottesdienst zogen die Sternsinger zur Limburger Stadthalle. Dort wurde in der Mittagspause das mitgebrachte Essen gegessen und alle 1.500 Sternsinger des Bistums konnten in Ruhe einen Platz in der Halle für ihre Gruppen suchen. Danach wurde für die Kinder ein Programm organisiert. Das diesjährige Thema“ Wir gehören zusammen- In Peru und weltweit“ wurde zusammen mit einigen Landesinformationen über das Land Peru vorgestellt und der Sternsingerfilm mit dem Moderator Willi Weitzel wurde gezeigt. In dem Film geht es vor allem um die Einrichtung Yancana Huasy, in der Kinder mit Behinderungen gefördert werden, denn dieses Jahr liegt der Focus besonders auf Kindern mit besonderen Bedürfnissen. Nach dem Film war es nun an den Sternsingern in der Stadthalle Inklusion praktisch mitzugestalten: es sollte in der Stadthalle innerhalb einer Stunde eine große Rampe aus riesigen Legosteinen gebaut werden, die von der Bühne der Halle bis zum Ausgang reichen sollte, um eine „Schauspiel“-Rollstuhlfahrerin zum Ausgang führen zu können. Bei dieser Aktion konnten die Kinder sich drei der Bausteine holen und unter Anleitung die Rampe mit bauen.

Zum Schluss, als die Rampe stand, empfingen wir noch den Abschlußsegen und fuhren in einem vollen Zug zurück nach Idstein. In der Bibliothek am Kirchort St. Martin saßen wir noch gemütlich beisammen und stärkten uns bei Kuchen. Die Gespräche und die Reflexion ergaben, dass der Sternsingertag den Kindern gut gefallen hat und die Sternsinger der verschiedenen Kirchorte sich untereinander kennenlernen konnten. Das Programm in der Stadthalle wurde unterschiedlich aufgenommen. Einige Kinder haben mit viel Freude beim Bau der Rampe mitgeholfen, anderen war es zu viel Trubel. Insgesamt war es aber für alle ein gelungener Tag und die Sternsinger freuen sich schon darauf bald in Aktion treten zu können, einige der Mitfahrer sogar zum ersten Mal.

Vielen Dank allen Kindern, die zum reibungslosen und guten Gelingen des Tages beigetragen haben und den BegleiterInnen, die den Tag mit den Sternsingern verbracht haben.

Gwendolyn Rojas