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Sonntags­gottes­dienst und Predigt

Lesungen, Evangelium und Predigt zum 14. Sonntag im Jahreskreis 5. Juli 2026

Impuls aus dem Tedeum

Impuls aus dem Tedeum:

„… und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele.“ Für mich ist das ein Grund, warum ich gerne in nahezu jede Kirche gehe, an der ich vorbeikomme. Es sind Orte der Ruhe. Und auch in den Gottesdiensten liebe ich die Moment der Ruhe, bzw. wenn es die nicht gibt, dann fehlen sie mir. Besonders nach Lesung, Evangelium und Kommunion sind sie mir wichtig und mich stört es, wenn es danach sofort der Liedanzeiger aufleuchtet, die Orgel einsetzt und es möglichst ohne Unterbrechung und Pause weitergeht. Bei einem Fernsehgottesdienst, den ich mit der Gemeinde feiern durfte, wurde uns von der Regie gesagt, die Stille an den drei Stellen müsse wegfallen. Die Zuschauer würden sofort umschalten, wenn sie nicht ständig was hören. Bis heute ärgere ich mich, dass ich damals nicht mehr für unsere Sache der Stille gekämpft habe. Unsere Gottesdienste dürfen unterhaltsam sein, aber müssen nicht Rücksicht nehmen auf die, die unterhalten werden wollen, sondern mehr die im Blick behalten, die mühselig und belade sind, denn die brauchen die Ruhe.

Lesungen und Evangelium zum 14. Sonntag im Jahreskreis 5. Juli 2026

14. Sonntag im Jahreskreis 5. Juli 2026  

Wer im Namen Gottes zu den Menschen kommt, braucht nicht großartig aufzutreten, er kann auf Gewalt verzichten. Jesus hat die seliggepriesen, die keine Gewalt anwenden; er selbst hat dies vorgelebt. Wirkliche Demut ist nicht Schwachheit, sondern Freiheit. Jesus war frei, um für andere da zu sein, auch um für sie zu sterben.

 

Zur 1. Lesung:

Nicht mit Macht und Glanz wird der Retter Israels, der Messias, kommen. Er ist ein armer, „demütiger“ König. Gott selbst wird – durch ihn und für ihn – den Frieden schaffen; der Messias, König und Prophet, wird das Heil Gottes allen Völkern bringen – denen, die seine Königsherrschaft annehmen.

 

Erste Lesung Sach 9, 9–10:

Siehe, dein König kommt zu dir; demütig ist er

Lesung aus dem Buch Sachárja

So spricht der Herr: Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir. Gerecht ist er und Rettung wurde ihm zuteil, demütig ist er und reitet auf einem Esel, ja, auf einem Esel, dem Jungen einer Eselin. Ausmerzen werde ich die Streitwagen aus Éfraim und die Rosse aus Jerusalem,
ausgemerzt wird der Kriegsbogen. Er wird den Nationen Frieden verkünden; und seine Herrschaft reicht von Meer zu Meer und vom Strom bis an die Enden der Erde.

 

Zur 2. Lesung:

Der Geist Gottes, der Jesus von den Toten auferweckt hat, prägt auch das Leben der Getauften. Christ sein heißt: den Geist Christi haben und wie Christus leben. Der „alte Mensch“ ist „Fleisch“: eingesperrt in sein kleines Ich, unzugänglich für den Geist Gottes. Der neue Mensch ist der lebendige Mensch, in ihm kann Gottes Geist wohnen und seine Herrlichkeit aufscheinen.

 

Zweite Lesung Röm 8, 9.11–13:

Wenn ihr durch den Geist die sündigen Taten des Leibes tötet, werdet ihr leben

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom

Schwestern und Brüder!

Ihr seid nicht vom Fleisch, sondern vom Geist bestimmt, da ja der Geist Gottes in euch wohnt. Wer aber den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu ihm. Wenn aber der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen, durch seinen Geist, der in euch wohnt. Wir sind also nicht dem Fleisch verpflichtet, Brüder und Schwestern, sodass wir nach dem Fleisch leben müssten. Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, müsst ihr sterben;
wenn ihr aber durch den Geist die sündigen Taten des Leibes tötet, werdet ihr leben.

 

Zum Evangelium:

Jesus hat bei den maßgebenden Leuten seiner Zeit wenig Glauben gefunden, weder in Galiläa noch in Jerusalem. Er war den Reichen zu arm, den Gebildeten zu einfach, den Frommen zu frei. Aber die Wahrheit Gottes, seine Heiligkeit und seine Liebe leuchteten in allem, was er sagte und tat.

 

Evangelium Mt 11, 25–30:

Ich bin gütig und von Herzen demütig

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du das vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen. Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater,
und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will. Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.

 

Te Deum Heute

Hier finden Sie immer zum Tage den entsprechenden Bibeltext mit Impulsen:

Der Link führt Sie direkt auf die Seite vom Te Deum

 

Te Deum heute hier

Sontagslesungen vom Bibelwerk

Hier finden Sie die aktuellen Sonntagslesungen mit entsprechenden Einführungstexten:

Der Link führt Sie direkt auf die Seite vom Bibelwerk.

Sonntagslesungen Bibelwerk: hier

aktuelle Fürbitten zum Sonntag

Hier finden Sie die aktuelle Fürbitten für Sonntag:

Der Link führt Sie direkt auf die Seite vom Bistum Trier mit den Sonntagsfürbitten.

 

aktuelle Fürbitten

 

Sie können aber zur Zeit diesen nicht besuchen! Gerne können Sie diesen Betrag auf das unten angegebene Konto der Pfarrgemeinde St. Martin Idsteiner Land überweisen.

Alle Kollekten gehen überlicherweise an die Pfarrgemeinde und werden für die pastorale Arbeit in der Pfarrei verwendet, z.B. für Kinder, Jugendliche, Senioren, usw.  An ausgewählten Sonntagen (zu denen auch die jeweilige Vorabendmesse samstags zählt) wird die Kollekte für einen bestimmten Zweck gesammelt, eine Übersicht derer finden Sie weiter unten. Bitte geben Sie deshalb unter Verwendungszweck das Datum des Sonntags, für den Sie einen Beitrag spenden wollen mit an!

Sie benötigen eine Spendenquittung? Geben Sie Ihren Namen und Ihre vollständige Anschrift im Verwendungszweck mit an. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Zentrale Pfarrbüro unter 06126 95373-00 oder per Mail.

Natürlich ist dies auch anonym möglich.

Unsere Bankverbindung:

  • Katholische Kirchengemeinde St. Martin Idsteiner Land
  • Nassauische Sparkasse Idstein
  • IBAN: DE37 5105 0015 0352 0178 41
  • Verwendungszweck: Kollekte und Datum

Vielen Dank!

Sonntage, bei denen die Kollekten für einen bestimmen Zweck bestimmt sind:

  • 11. Januar 2026 - Kollekte für Afrika (Afrikatag)
  • 18. Januar 2026 - Für Ehe- und Familienarbeit im Bistum
  • 1. Februar 2026 - Für die Werke der CARITAS I
  • 22. März 2026 - Für MISEREOR
  • 27. März 2026 - Jugendkreuzweg: Für die Jugendarbeit in Osteuropa
  • 29. März 2026 - Für das Heilige Land
  • 10. Mai 2026 - Für den Katholikentag
  • 24. Mai 2026 - Für RENOVABIS
  • 14. Juni 2026  - Für die Jugendarbeit in der Pfarrei
  • 5. Juli 2026  - Für die Aufgaben des Papstes in der Weltkirche
  • 6. September 2026 -  Für weltkirchliche Projekte des Bistums
  • 13. September 2026  - Für Kommunikationsmittel
  • 20. September 2026 - Für die Werke der CARITAS II
  • 25. Oktober 2026  - MISSIO-Kollekte (Weltmissionssonntag)
  • 2. November 2026 -  Für die Priesterausbildung in Osteuropa
  • 15. November 2026 - Für die Aufgaben der Diaspora
  • 24./25. Dez. 2026 - Für ADVENIAT
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